Sep 30

Guten Tag lieber Blog-Leser!

In den letzten zwei Tagen bin ich mehrmals mit einem Regio der Deutschen Bahn AG nach Kiel gefahren, mehrmals auch in einer Gruppe von 8 bzw. 25 Leuten, sprich mit Klassenkameraden bzw. der ganzen Klasse. Weiterlesen »

Sep 27

Irgendwie habe ich heute Nacht schlecht geschlafen. Laut dem Feng-Shui Buch meiner Schwiegermutter der Mutter meiner Freundin hat dies verschiedene Gründe:

  • Ich bin der Feuertyp, also habe ich unter Umständen die falsche Zimmerfarbe (Weinrot mit “Vanille“) gewählt.
  • Das Chi fließt nicht optimal durch den Raum. Bekanntermaßen fließt die Energie ja direkt von der Tür ins gegenüberliegende Fenster und wird dabei von meiner Schreibtischkante in Shachi, also schlechte Energie umgewandelt. Dies sorgt für einen schlechten Schlaf.
  • Mein Bett liegt in einer subotpimalen Ecke des Raumes. Ich schlafe in der “Partner”-Ecke… und das meistens ohne Partner.
  • Ich habe keine sechseckigen Glassteine vor meinem Fenster hängen
  • Ich habe keine Pflanzen in meinem Zimmer, die Chi austrahlen.

Komisch eigentlich. Mein Schreibtisch steht im Tai-Chi-Bereich, im Zentrum des Raumes. Jetzt weiß ich endlich, warum mein Schreibtischstuhl so entspannend ist. Feng-Shui ist also die Ultimativerklärung für meine Probleme.

Bekanntermaßen habe ich die meisten kreativen Ergüsse ja in den Lateinstunde. Könnte daran liegen, dass ich im Karriere-Bereich des Raumes sitze, wenn ich mich meinen Übersetzungen hingebe.

Das Chi fließt wie eine locker geführte Feder auf einem Blatt Papier durch den Raum. Momentan erreicht es mich sehr gut, ich sitze scheinbar direkt in einem Energiefeld, schließlich bin ich um diese unhumane Uhrezeit immer noch wach. Ich liebe Feng-Shui…

Sep 24

Ich werd echt noch verrückt. Ausgerechnet in meinem HassLieblingsfach Latein kommen mir die kreativen Ergüsse. Mag wohl an der Tatsache liegen, dass Lateinstunden von der Zeitverzerrung einem schwarzen Loch gleichen.

Probleme damals vs. Probleme heute

Spätestens seit Asterix müsste jedem bekannt sein, dass es in Rom täglich Zirkusspiele gab. Dabei wurden sowohl Christen verbrannt oder den Tieren zum Fraß vorgeworfen als auch Gladiatorenkämpfe durchgeführt. Sulla Seneca schreibt sinngemäß: “es gibt nichts, was sie bedeckt. Nackt sind sie den Hieben ausgesetzt und versuchen ihnen die Hand entgegenzustrecken.”

Seneca als Stoiker verabscheut die Spiele im Kollosseum selbstverständlich und an diesem Punkt wird es spannend:
Er spricht ein Kollektivurteil. Alle Menschen, die Zirkusspiele anschauen, werden gewalttätig und aggressiv. Sie verrohen.

Der geneigte Leser erkennt sofort, worauf ich hinaus will: Diese These kennen wir doch irgendwo her. Richtig, die Killerspieldiskussion. Eine Bemerkung vorab: Ich selbst spiele grundsätzlich keine Killerspiele.
Scheinbar gibt es also schon länger eine Diskussion über Killerspiele/ Killerspektakel. Betrachten wir die Vergangenheit doch mal genauer: Bei den Römern hat es bis zu ihrem Untergang immer Circusspiele gegeben. Fakt ist: bis auf eine schwindende Minderheit konsumierte jeder in Rom die Zirkusspiele. Trotzdem hat niemand die Zirkusspiele für jeden Mord in der Römischen Geschichte verantwortlich gemacht.

Ganz nach dem Beispiel der Römer ist die Killerspieldiskussion zum scheitern verurteilt. Punkt.

Sep 10

Wenn ich morgens Aufstehe und versuche, mich an meine Träume zu erinnern, habe ich bisweilen Schwierigkeiten, diese von tatsächlich erlebtem zu unterscheiden. Sie erscheinen so real, dass man unter Umständen denkt, man hätte sie selbst erlebt.

Wenn ich zur Schule fahre, sitze ich im Bus und lese ab und zu ein Buch. Spannend wird es, wenn man Fantasy liest. In die Vorstellung werden selbst Zauberei und Fabelwesen so selbstverständlich aufgenommen, als begegnete man ihnen täglich.

Vor der ersten Stunde ist die Stimmung auf dem Tief- gleichzeitig die Müdigkeit auf dem Höhepunkt. Die Aussicht auf die folgende Stunde erscheint zu real.

In Philosophie reden wir über optische Täuschungen. Drogen fürs Auge, gemacht, um zu verwirren. 31 Menschen schauen halluzinierend auf achtbeinige Elefanten und bewundern seine unreale Fußstellung.

Nach der Schule erwarte ich ein traumhaftes Mittagessen. Lecker.

Noch überwältigt von der Wirklichkeit des Alltags, flüchte ich mich an meine Computer, tauche ein ins Web 2.0, die virtuelle Realität.
Viele liebe Grüße, euer FinnO :-*