Jan 04

Hey Leute,

endlich habe ich mal die Zeit gefunden, einen etwas längeren Blogeintrag zu verfassen. Umstandskleidung war/ist ja tierisch in Mode (gewesen). Mit Umstandskleidung, das vorab, meine ich sämtliche T-Shirts, Pullis, sog. Tops und weitere, die so geschnitten sind, dass man auch in schwangerem Zustand locker-flockig hineinpasst, deshalb wird in der Bauchregion einfach die Stoffmenge ver-n-facht, sodass auch bei exponentiellem Wachstum von Zellen keine Unfälle passieren. Ergo ist die Zielgruppe dieser Kleidung also eindeutig weiblich, der letzte schwangere Mann war schließlich Arnold Schwarzenegger (in Junior). Das tolle an dieser Modeerscheinung ist ja, dass der Umstand, dass man eben nicht schwanger ist, dazu führt, dass der Bauchumfang im dreistelligen Zentimeterbereich bleibt und man so geschickt Speckröllchen Speckmassen kaschieren kann, und das ganz ohne Photoshop! Der Nachteil: Es sieht mäßig bescheuert aus. Wenn man mit 15/16 Jahren in die Situation kommt, dass man zu Fett ist, sollte man noch nicht zur Kaschierungskeule (sei es postpro, sei es ein Schwangerschaftsshirt) greifen, sondern lieber das Motto “Schüttel deinen Speck” verfolgen. Der Trend geht ja momentan zum zweitröllchen, wie einschlägige Studien auf diesem Gebiet schon seit Jahren beweisen, während die sportliche Aktivität der sog. Teenager start abnimmt. Da diese beiden Werte bekanntermaßen in einem antiproportionalen Verhältnis zueinander stehen, ist die Investition der Kaufhausketten in Umstandsmode also so vielversprechend wie der Bau neuer Altersheime. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Nun ja, ich habe mich also wirtschaftlich betätigt und – man wird es kaum glauben – mein Talent als Modedesigner entdeckt. Aber seht selbst.
LG Finn Ole!

Eine Antwort zu “Umstandskleidung”

  1. BenBE sagt:

    Wäre

    404: No Pfund

    nicht die passendere Beschriftung?

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