Jan 25

Man bemerke – zu

Sobald in einer Diskussion Hiter und die Nazis erwähnt werden, kann die Diskussion als beendet betrachtet werden.

Kommt jetzt hinzu:

Werden in einer Basisdiskussion Grundsätzliche Wahrheiten wie das nichtexistieren etwaiger Götter als nicht gegeben betrachtet, hat die Diskussion keinen Sinn.

Beantwortet man eine Frage nach dem Ziel mit “Der Weg ist das Ziel”, kann man davon ausgehen, dass der Antwortende frustriert ist. Schließlich arbeitet man IMMER auf ein Ziel hin.

Wird der Begriff Basisdiskussion in Zusammenhang mit Goethes Faust gebracht und folgt daraufhin eine Diskussion, die Magie als wesentlichen Bestandteil beinhaltet, kann die Diskussion für beendet erklärt werden.

Und zu guter Letzt:

Zweifelt man in Gegenwart eines Deutschlehreres Goethes Kompetenz an, kann man sein Halbjahr als beendet erklären.

LG


2 Antworten zu “Diskussionsregeln – eine Erweiterung”

  1. BenBE sagt:

    Wenn man schon auf Godwin’s Law verweist, sollte man es aber auch richtig interpretieren und vor allem auch korrekt anwenden. Denn Godwin’s Law stellt im Wesentlichen heraus, dass unangebrachte Extrembeispiele, die angeführt werden, einer Diskussion abträglich sind. Je nach Thema der Diskussion können Beispiele aus dem genannten Themenkreis nämlich durchaus behilflich sein – nämlich genau dann, wenn es sich um eine Diskussion zu diesem Thema handelt. In allen Fällen sollte dann aber eine korrekte und nachvollziehbare Begründung erfolgen – was eigentlich eh Voraussetzung für eine sinnvolle und zielführende Diskussion sein sollte.

    Grundsatzdiskussionen zu führen ist eh immer müßig und allein um erstmal einen Einstieg zu finden, kann die Beschränkung der Annahmen durchaus für einen ersten Teilaspekt helfen, solange man anschließend die durch diese Einschränkung sich ergebenden Änderungen trotzdem noch betrachtet.

    Und ja: Buddhisten sind Theoretiker. Aber das ist, zumindest betrachtet zu ihrem Ziel, sogar genau das Richtige. Aber k, das war hier nicht das Thema :P

    Auch bei Faust erübrigt sich i.d.R. jede schulische Diskussion allein schon wegen der Weltferne des Originalwerks. Aber auch dies würde hier glaube zu weit führen. Aber sehen wir dies positiv: Da man mit dieser Haltung dem vornstehenden Deutschlehrer unmissverständlich gezeigt hat, dass man Goethe’s Kompetenz fundamental anzweifelt, hat man die Gewissheit, dass man den Rest des Halbjahres mindestens 2,5 Stunden Schulzeit je Woche mehr für sinnvolle Aufgaben zur Verfügung hat ;-)

  2. FinnO sagt:

    Hast recht, Godwin’s Law ist hier in der Tat etwas entrückt. Ich bin einfach mal global davon ausgegangen, dass das im Zusammenhang (fuck, wo ist der Zusammenhang) klar wird…

    Also nochmal zur Aufklärung:

    Godwin’s Law gilt natürlich nur in Diskussionen die EXPLIZIT ein anderes Thema behandeln und nur dann, wenn dort persönlich ein Vergleich mit Hitler und den Nazis angesprochen wird.

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